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Deutschland
Der saß.
Fortsetzung:
So richtig. Und ich kann dem Majoran nur zustimmen. Habe auch schon ähnliche Gedanken gehabt. Auch bzgl. des Auswanderns. Und werde es wohl auch irgendwann machen.
Es ist doch einfach zu traurig hier in Deutschland, meiner Meinung nach. Irgendwann, so in 5 bis 10 Jahren, da sind sie hier in D alle am heulen. Weils keine Fachkräfte mehr gibt. Weil das soziale Netz – oder das, was davon noch übrig ist – nicht mehr trägt.
Wie denn auch? Man rationalisiert. Man spart ein. Ohne Ende. Und entläßt Mitarbeiter. Alles unter der Zauberformel “Globalisierung” versteckt. Und wundert sich dann am Ende, daß die Leute vielleicht Geiz nicht geil finden, aber damit vielleicht gerade überleben können. Weil es nicht anders geht. Und die wenigen Reichen fast ertrinken im Geld. Aber natürlich die Aktiendividende um 5 Cent anheben müssen. Und dann fliegen halt wieder ein paar Leute. Macht sich gut an der Börse.
Ob die es jemals begreifen werden? Der Mitarbeiter ist nicht nur Ding oder Werkzeug, sondern auch Kaufkraft. Und klar, global gedacht werden muß. Aber die Welt ist rund. Und je weiter ich in den (billigen) Osten abwandere, desto näher komm ich mir selber wieder. Irgendwann. Und dann ist es zu spät. Garantiert. Aber soweit denken die Führungsetagen in den allermeisten Fällen eh nicht. Deren Verträge laufen ja gar nicht so lang. Und wenn man in 3 Jahren fürs Leben ausgesorgt haben will, heißt es hetzen, hetzen, hetzen …
Einfach nur traurig.
Bin für ernste Vorschläge zum Thema Auswanderung immer offen. Wichtig sind das soziale Netz und Gesundheitsversorgung sowie Altersversorgung.